Manuelle Medizin

Manuelle Medizin
Manuelle Medizin

Die Manuelle Medizin befasst sich mit reversiblen Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. Das wichtigste Instrument für die Diagnostik und Therapie sind hierbei die Hände des Therapeuten, der im wahrsten Sinne des Wortes viel Fingerspitzengefühl benötigt.

Die bekannteste Disziplin der Manuellen Medizin ist die Chiropraktik oder auch „Einrenken“. Hier werden Blockierungen des Bewegungsapparates durch Manipulationen, d.h. kleine, schnelle Impulse gelöst. Doch die Manuelle Medizin umfasst ein viel größeres Gebiet: Eine essentielle Rolle spielt die Untersuchung, denn sie liefert die manualmedizinische Diagnose, auf der die weitere Therapie aufbaut. Hierbei werden nicht nur die Einschränkungen der Funktion, die Schmerzen und evtl. neurologische Symptome erfasst, sondern zusätzlich wird nach myofaszialen Triggerpunkten gesucht und eine funktionelle Irritationspunktdiagnostik durchgeführt.

Bei der Therapie wird der gesamte Mensch berücksichtigt, vergleichbar mit dem bio-psycho-sozialen Gesamtkonzept, das in der Therapie von chronischen Schmerzen angewandt wird. Als Therapieform kommen, häufiger, als die oben beschriebenen Manipulationen, sanfte Mobilisationen, Weichteiltechniken und neuromuskuläre Therapien zum Einsatz. Ziel der Untersuchung und Behandlung ist es, Ursachen für Funktionsstörungen und Schmerzen zu erkennen und zu therapieren, für mehr Bewegungsfreiheit und Lebensqualität des Patienten.

Eine detailliertere Darstellung der Manuellen Medizin finden Sie auf der homepage des MWE- Ärzteseminars für Manuelle Medizin.